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„United to be a Light – Israel und die Nationen stehen in Freundschaft zusammen“ – lautet die Botschaft des March of the Nations in Israel, der in diesem Jahr aufgrund der geschlossenen Grenzen und der COVID-19 Situation in anderer Form stattfinden musste. Die zweitägige Tour war ursprünglich anlässlich des internationalen Unabhängigkeitstag am 14. Mai geplant gewesen. Doch damals stand Israel unter Dauerbeschuss mit über 4.000 Raketen aus Gaza. Zugleich kam es an vielen Orten mit jüdischer und arabischer Bevölkerung zu heftigen Ausschreitungen. Umso wichtiger wurde unsere Botschaft der Solidarität.

 

In diesem Jahr waren vier Freiwillige des Internationalen-Jugend-Freiwilligendienst für einige Monate im größten Rehabilitationsdorf Israels und Wohnort für Menschen mit Behinderungen, ADI Negev Nahalat-Eran. Als Botschafter des Marsch des Lebens dienen sie dort den Schwächsten der israelischen Gesellschaft. Da diese bereits im Land waren, entstand die Idee einer Tour durch Israel, um die Botschaft der Freundschaft mit Israel in die Städte zu bringen, an denen Märsche geplant gewesen waren. Diese Idee wurde Realität:

 

Vom 2. bis zum 3. Juni reisten die drei Freiwilligen Leo Ebe, Shauna Wither und Anna-Suzette Pfeiffer zusammen mit dem Präsidenten des Marsch des Lebens in Israel, Igal Even-Ziv, in zehn verschiedene Städte – der March of the Nations on tour! An jedem Ort sendeten sie live auf YouTube, interviewten Bürgermeister, Schüler und Holcoaustüberlebende und viele mehr. So konnten Zuschauer auf der ganzen Welt die Reise von Sderot im Süden bis Metula im Norden in Echtzeit mitverfolgen.

 

Nirgendwo ist die Solidarität mit Israel gefragter als in Sderot, das nur einen Kilometer vom Gazastreifen entfernt liegt. Bei den Angriffen zwei Wochen zuvor, hatten die Bewohner bei einem Raketenalarm nur etwa 7-15 Sekunden Zeit, in einem Bunker Schutz zu suchen. Shauna Wither interviewte Georgios und Rina Matigil, die vor Ort mit traumatisierten Menschen arbeiten. Laut einer Studie von 2007, leiden etwa 75 % der Bewohner im Alter von 4-18 Jahren an PTBS, einschließlich Schlafstörungen und schweren Angstzuständen.

 

Am gleichen Tag führte die Tour auch nach Kfar Saba. Beim letzten March of the Nations 2019 erklärte der Bürgermeister den March of the Nations in Kfar Saba zu einer jährlichen Tradition. Etwa hundert Bewohner der Stadt waren zusammengekommen, um das Team mit tänzerischen und musikalischen Beiträgen sowie einigen offiziellen Sprechern zu begrüßen. Eine der Freiwilligen erzählte die Geschichte ihrer Familie, die verantwortlich war für jene Verfolgung, Ausplünderung und Ermordung, die viele der anwesenden Holocaustüberlebenden persönlich erlebt hatten. Der Bürgermeister betonte, dass Israel auf zweierlei Weise attackiert wurde: Durch die Raketen, aber ebenso durch Verleumdung und Hetze in den Sozialen Medien und den Nachrichten. Er drückte dem Marsch des Lebens und dessen Werten seine Wertschätzung aus. Besonders das Engagement der jungen Leute berührte die Teilnehmer.

 

Jede der zehn Live-Sendungen war von herzlichen Begegnungen geprägt und jede Stadt freut sich bereits auf viele Teilnehmer, die 2022 aus aller Welt nach Israel zum March of the Nations kommen werden. Dann nicht mehr nur auf YouTube, sondern live vor Ort!

 

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9.-14. Mai 2022
14. Mai 2023

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